cross the world ................... tania @ chaste.design
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Da bin ich wieder ...

hmm... hab gerade keine Ahnung was ich hier schreiben soll, deshalb lass ich es besser....



Ich könnt jetzt…

Ich könnte jetzt schweigen
Ich könnte jetzt fluchen
Ich könnte lauthals leiden
Ich könnte stumm das Weite suchen

In endlosen Tiraden
Meine wirren Zweifel beklagen
All mein Leid abladen
Stellen viele dumme Fragen

Die mich jetzt und dauernd plagen
Die mich beinahe irre machen
So dumme Fragen
Du könntest lachen

Ich könnt selbst fast lachen
könnt ausgiebig weinen
Mich mit mir selbst verkrachen
Jemand andern anschreien

Gehetzt umherlaufen
Reglos in der Ecke sitzen
Mich ausgiebig besaufen
Nüchtern alles ausschwitzen Schränke treten

Spiegel zerschlagen
Kissen zerreißen
Einen Wutanfall haben

Mein Urteil fällen
Mich selbst weiter hassen
Jemand anderem die Wellen
Zum Glätten überlassen

Einen Sturm entfesseln
Die Ruhe selbst sein
Mich setzen in die dichten Nesseln
In mir drin, ganz allein

Nach Antworten suchen
Weiter schweigen
Um Hilfe rufen
Ratlos bleiben




~ohne Titel~

Wie um mich rum die Zeit vergeht
Merk ich erst jetzt, wo ich weiß, dass ich leb
Dass es sinnvoll ist, zu geben
Nicht aufzugeben, nach Erfüllung zu streben
Doch ich hab mich einst hier festgebunden
Gekettet an viele alte Wunden
Die schon vernarbt waren und jetzt wieder bluten
Ich weiß ich bin spät dran, muss mich sputen
Muss mich selber hetzen
Um die einzige Person nicht zu verletzen
Die mir mehr bedeutet als mein gebundenes Ich
Werde ich die Ketten brechen, vergesse mich
Stelle die Person vor meine eigenen Begehren
Kann das Gefühl von Mut nicht länger verwehren
Meine blutenden Wunden kann ich später lecken
Werde mich nicht mehr vor mir verstecken
Lasse nicht noch mehr Zeit vergehen
Werde meinen Fehler ausbessern, den Weg zurück rennen
Die Distanz überwinden, die ich aus Angst selber schu
Und hoffe im Rennen du erhörst meinen Ruf.



Der Sturm

Schallwellen gleich macht sie sich breit,
zieht mich in ihren Sog,
spült mich fort,
auf harten Grund,
und ich baue am Strand
ein paar Sandburgen aus dem,
was sie mir vorwarf.
Auf der letzten Schaumkrone vorm Ölteppich
begegnete sie mir, die Verzweiflung.

Unter dem Fallbeil des Konjunktivs
betrauerte ich den schlimmsten Abschied
schied aus meinem alten Leben
beschloss mir selbst die Schuld zu geben.

Schmerz - welch idealer Nährboden
für selbst auferlegte Gefangenschaft
im eigenen Körper
im eigenen Kopf
im Labyrinth der Lügen
und Fehler
du fehlst mir.

Diese Einsamkeit ist unerträglich;
unter dem marternden Daumen der Sehnsucht
winde ich mich kläglich.
Wie im Delirium renne ich zu Molltönen
durch verbrannte Felder
aus Wenns und Abers.

Ich zittere vor Verlorenheit,
kann nicht mehr geradeaus blicken,
verlor mich selbst im übermäßigen Konsum
des bittersüßen Korns
der Hoffnungslosigkeit.

Wie ein Heuschreckenschwarm,
der unangekündigt
den Himmel verdunkelt,
so kommt die Verzweiflung,
nimmt was sie kriegen kann.

Zurück bleibt nichts
als ein Häufchen Elend,
ein Schlachtfeld,
ein stummes Meer
aus Tränen und Staub,
bis erneut die Wellen ausschlagen
und der Sturm losbricht.

14.4.08 22:17
 


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