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Wenig Schlaf, viel Cola, viel Zeit zum Nachdenken... et voilá..

Frohe Weihnachten ^^
Diesmal sagt der Titel eigentlich schon alles, den Rest erledigt das, was gleich kommt. Fast alle Gedichte (bis auf zwei Stück) sind in den letzten 18 Stunden entstanden....es sind fast so viele, wie ich im letzten halben Jahr geschrieben habe.....
Have fun reading :D

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Ziemlich humorlos

Die Jäger schießen
Zum Spaß
Mit Schrot
Auf Hasen

Die Hasen
sterben
Im Ernst

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Einsamkeit

Rings um mich Stille
So laut
Dass es in mir hallt

Diese Kälte die ich fühle
So brennend
Dass es wehtut

Diese Leere in mir
So erdrückend
Dass es mir den Atem raubt

Doch etwas in mir
Tief in mir drin
Zieht mich 

Immer weiter vorwärts
Solange
Bis ich bei dir bin.

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Am Bahnsteig

Wenn neben uns die Züge rollen
Ein- und ausfahren mit Donnergrollen

Steht die Zeit für mich still
Weil ich nur noch zu dir will

Von ferne hab ich dich schon gesehen
Und es fällt mir schwer, das Gehen

Und auch dein Schritt wird schneller
Wir kommen uns näher und näher

Können kaum bremsen
Die Tränen, das Rennen

Und fallen uns endlich in die Arme
Ich hab sie so vermisst, deine Wärme <3

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Nordwind

Ich hätte nie gedacht
Dass es noch mal so weit kommen würde
Ich habe gedacht
Es würde nicht mehr funktionieren
Auf ewig kaputt
Zerstört
Zerschlagen
Durchbohrt
In kleine Teile zertrümmert
Und in den eisigen Nordwind gestreut
Die traurigen Überreste in alle Himmelsrichtungen verteilt

Doch ich merke langsam
Dass es doch noch da ist
Bei mir
Es hat wieder zu mir gefunden
Voller Narben
Aber es funktioniert noch

Und ich habe eine Vermutung
Nur ein vage
Aber sie könnte sich bestätigen
Wer weiß?

Ich glaube, es gibt einen Grund
weshalb es zurückgekehrt ist
Aus dem eisigen Nordwind
Der von dort kommt, wo nie die Sonne scheint

Nur einen einzigen Grund
Und zwar eine Person
Es mag lächerlich klingen
Doch diese Person bist du
Ich weiß, du kannst es heilen.

Es wird lange dauern, vielleicht wird es wehtun
Und es werden sicher auch Narben bleiben
Aber ich weiß es, du kannst es heilen!

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Mein Spiegel

Mein Spiegel
Spiegelt mich
In jeder Lebenslage
Bei jedem Wetter
An jedem Tag im Jahr
Immer gleichgültig

Zeigt meine Augen
Meine Haare
Mein Nase
Meinen Mund
Meinen Körper
Alles und doch nichts
Alles so wie die anderen es sehen

Doch das Wesentliche
Bleibt für den Spiegel unsichtbar
Meine Wünsche
Ängste
Erinnerungen
Träume
Meine Seele
Meine Liebe für dich

Mein Spiegel ist nur blindes Glas
Die anderen sind nur blindes Glas
Für mich zählt nur eins
Dass du mehr gesehen hast als der Spiegel.
Dass du hinter den Spiegel geblickt hast.

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Ruhe / Alles egal

Ich habe immer geglaubt
Was Ruhe bringt
Ist das Glück

Aber das Unglück
Bringt
Viel tiefere Ruhe

Ich wache
Als ob ich schliefe
Ohne Traum

Ich lache
Bitterlich, obwohl ich weinen müsste
Ohne Freude

Ich atme
Als ob nicht wirklich
atmen müsste

Ich esse
Obwohl es sinnlos ist
Ohne Appetit, ohne Hunger

Ich bin müde
Als ob ich nur müde wäre
Vom Schlafen

Ich lebe
Obwohl mein Grund zum Leben gegangen ist
Mit dir.

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Warum heißt es
Die Zeit heile alle Wunden?

Wo es doch so offensichtlich ist
Dass die Zeit auch oft diejenige ist
Die die Wunden erst verursacht?

Wie kann man nur sagen
Die Zeit heile alle Wunden?
Warum haben dann so viele Menschen
Wunden
Narben, die unter die Haut gehen
Tief ins Herz hinein
Auch wenn schon so viel Zeit vergangen ist
Seit sie verletzt wurden?
Wie kann die Zeit so etwas heilen können?

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Gegen Das Alles

Gegen meine Schmerzen
Gegen meine Sorgen
Gegen meine traurigen Erinnerungen
Und meine Ängste

Gegen das alles
Du
Als Gegengewicht?

Vielleicht
Wenn du wirklich
Bei mir wärst
Um mich zu halten

Um neben mir zu liegen
In der Nacht
Damit dieser Sog
Mich nicht fortreißt

Und weil auch du
Immer wieder ankämpfst
Gegen das alles

Gegen das alles
Für dich
Ich
Als dein Gegengewicht

Eines Tages
bin ich wirklich
bei dir
Um dich zu halten.

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Sein oder nicht Sein

Bin ich?
Bist du?
Sind wir?
Was sind wir?
Was sind wir füreinander?
Viel?
Wenig?
Mittel?
Alles?
Seelenverwandte?
Geliebte?
Bekannte?

Sein oder nicht sein?
Ist das hier die Frage?
Und was sein?
Mein oder dein sein?
Alles oder nichts sein?

Und wer fragt das eigentlich?
Du oder ich? Doch oder nicht?
Gemeinsam sein oder allein sein?
In meinen Gedanken gefangen sein?
Ganz dein sein?
Kannst du auch bei mir sein?
Siehst du es nicht ein?
Ich bin dein!
Denn dein sein
Ist keine Frage von Sein oder nicht Sein.

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Überlegungen

In den schwachen Momenten
Wenn ich wieder zweifle
Ob ich es sagen soll
Oder ob es besser ist
Es noch weiter für mich zu behalten
Denke ich oft in viele Richtungen.

Eines Tages habe ich mich gefragt
Was wäre
Wenn ich morgen einen Autounfall hätte
Und ich vorher nicht hätte sagen können
Was ich empfinde

Oder wenn du einen Autounfall hättest
Und unwissend sterben würdest
Und ich letztendlich auch
Denn ich habe ja nie gefragt
Was du mir gegenüber fühlst

Ich bin zu dem Schluss gekommen
Dass ich es, egal wo ich zurückbleibe
Ob Himmel oder Erde
Ewig bereuen würde
Es nicht gesagt zu haben

Also was hält mich davon ab
Es endlich zu sagen
Bevor es zu spät ist?

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Time goes by

Die Zeit vergeht
Langsam aber stetig
So sagt man
Doch seit ich dich kenne
Fliegen die Sekunden nur so dahin

Die Zeiten ändern sich
So sagt man
Doch ich merke
Die Zeit hat mich geändert

Ich hätte nie gedacht
Dass ich es noch einmal schaffen könnte
Doch ich habe Mut gefasst
Denn ich muss es wissen

Bist du der Regen, der meine Tränen fortspülen wird?

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Dich verlieren?

Dich verlieren
An dein Glück
Oder an dein Unglück
Und nicht wissen können
Welches es ist

Dich verlieren
Dich nicht verlieren wollen
Auch wenn ich dich nie besessen habe
Dich verlieren
An dich

Dich verlieren
An dich
Oder an das, was nicht du ist
Ohne zu wissen ob du dich verlieren willst
Oder ob ich dich retten soll

Dich verlieren
Oder bist du schon verloren
Ich habe dich nie besessen
Und doch tut es weh

Dich nicht verlieren wollen
Dir oder uns zuliebe
Oder nur mir zuliebe
Und die Antwort weniger wissen
Je öfter ich mich frage

Dich verlieren
Und nur eins wissen:
Ich will dich nicht verlieren!

25.12.07 18:48
 


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