cross the world ................... tania @ chaste.design
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Unwritten (?)

Was will ich wirklich?

Was will ich ?
Ich denke, das ist eine der wenigen Fragen, die sich keiner so richtig traut zu fragen. Beantworten können sie eh die Wenigsten. Denn wer sich diese Frage ernsthaft stellt, der wird sie nicht beantworten können wie die nach dem dieses Jahr gewünschten Weihnachtsgeschenk. Oder dem Wunsch einer guten Note oder Arbeitsstelle. Wer diese Frage ernsthaft stellt uns sie sich beantworten kann, ehrlich und offenen Herzens, der hat für sich den Sinn des Lebens gefunden.

Für Außenstehende mag dieser Sinn nichtig sein, langweilig oder lächerlich, doch wenn man es schafft, diesen Sinn für sich selbst zu erkennen, zu finden und zu vollenden, dann hat man ein Licht gefunden, das einen furch die dunkelsten Stunden führt, das einem den Weg weist, wohin man auch möchte und das einen wärmt, egal wie hart und kalt die Welt auch erscheinen mag. Dann ist man komplett. Dann besitzt man wahre Stärke.

 

Was steht am Anfang ?

Ein neuer Anfang
So beginnt die Geschichte
Zwei Seelen treffen sich
Leuchten, wie zwei Kerzen im Dunkeln
Zeigen sich den Weg

Erfüllt mit dem Licht der Hoffnung
Zwei Herzen treffen sich
Wärmen sich
Zwei Menschen lernen
Sich bedingungslos zu lieben
Lernen sich stumm verstehen

Schlafen gemeinsam ein
Wachen zusammen auf
Gehen Hand in Hand ihren Weg
Die Vorsehung kann ihnen nichts anhaben

Sie sind auf ewig verbunden
Durch die Liebe die sie teilen
Und sie zu einem macht
Alle Hürden können sie überwinden

Denn wer seinen Weg selbst bestimmt
Dem kann nicht einmal des Schicksal etwas anhaben
Es ist okay zu lachen
Es ist okay zu weinen
Jeden Moment zu genießen

Ein neuer Anfang
Das ist die ganze Geschichte
Das ist die alte ewig neue Geschichte
Denn Paradies und Liebe sind eins
Ebenso unzertrennlich wie zwei Liebende
Für jeden gemeinsamen Tag dankbar
Denn jeder Einzelne hat sie zu dem gemacht, was sie heute sind
Und zu dem sie morgen werden
In einer wunderbaren Zukunft

Ein neuer Anfang
Das ist die ganze Geschichte
Das Paradies entsteht genau hier
Geboren aus unserer Liebe

~for you, my light of hope~

9.12.09 18:53


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Même si la route est bien longue a la fin....

Ein Brief

Ich denke, es ist an der Zeit, mal wieder was zu schreiben. Worüber, das ist noch nicht klar. Vielleicht über Liebe, vielleicht über Trauer. Vielleicht auch über die ungewisse Zukunft oder die wunderbare Kindheit, an die man sich so gerne zurückerinnert und die heimelige und warme Gefühle weckt. Gerade jetzt, wo es draußen wieder kalt wird und früh dunkel. Besonders in der Vorweihnachtszeit, wo man jedem Adventssonntag froh entgegensieht und Weihnachten kaum zu erwarten ist. Und wenn es dann so weit ist, ist es viel zu schnell wieder vorbei, und man hat das Gefühl, es gar nicht so ausgekostet zu haben, wie so oft im Leben. Dieses warme Gefühl der Geborgenheit und Vorfreude, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart und wo viele Wünsche und Träume begegnen, ist so inspirierend. Ein Gefühl wie ein Schluck heißen Kakaos, wenn man nach einem Spaziergang im Schnee wieder nach Hause kommt. Ich wünsche mir genau so ein Gefühl in Worten festhalten zu können, denn es ist das gleich Gefühl wie das, wenn du mich im Arm hältst. Seit ich "Stacheldraht" zu Papier gebracht und endlich meine Gefühle für dich verstanden, eingesehen und festgehalten habe wünsche ich mir, noch einmal so etwas Tiefes und Aufrichtiges schreiben zu können. Hoffen wir auf das Beste. Ich glaube an uns. In Liebe, J.

1.12.09 18:12


Stacheldraht

Ich glaube, das hier brauch ich nicht groß kommentieren... ist schon was älter, ca. Ende April entstanden

Stacheldraht

Wir wachen auf und wundern uns
Wundern uns immer wieder

 Er sagt zu ihr "Sieh dir den Himmel an"
Sie nimmt seine Hand, Sonnenuntergang
Und der Wind spielt mit ihren Haaren
Ewig schöne Utopie Endzeit-Happyend
In grellen Farben
Musikalisch unterlegt
Bis zur Blende

Wir wachen auf und sehen
Den Stacheldraht vor ihr
Den Stacheldraht vor uns
Und er hat ihn auch gesehen
Eisern und hart
Ein stummes Zeichen
Unübersehbar
Unüberwindlich?

Wir wachen auf und wundern uns
Wundern uns wieder und wieder
Fragen uns, woher wir das alles kennen
Die immergleichen Handgriffe
Die Geschichte, erzählt mit vertrauter Stimme

Wir rütteln mit bloßen Händen
Am Stacheldraht der uns gefangen hält
Trocken, nüchtern und kühl
Mit Dornen aus Lügen
Stacheln aus falscher Hoffnung
Und Haken aus leeren Versprechen
Sie fressen sich tief in die Seele
Wundbrand verursachend
Rostig und scharf schneiden sie tief

Wir warten und warten
Blutig und matt
Stehen auf und wundern uns
Wundern uns immer wieder
Alles gewohnt, vertraut und lauwarm
Dahergesagte Worte
Glasige Augen
Und die Neurosen wucher
Irgendwann hat man über alles gesprochen

Wir schlafen ein und wundern uns
Wundern uns immer wieder
Der Alltag läuft wie am Fließband
War früher wirklich alles besser?
Alles war anders

Doch wir leben immer noch
Wir warten und warten
Ohne zu wissen worauf
Sicher wird alles besser
Sobald wir wissen, warum es das sollte
Und warum jetzt alles schlecht scheint

Wir wachen auf und wundern uns
Wundern uns immer wieder
Wo der Zaun herkommt
Das Ganze scheint wie ein böser Traum
Emotionslos und kalt
Wir fühlen uns passiv und hilflos
Und tun als wüssten wir's nicht
Wir haben den Zaun damals selber gespannt
Diesen Zaun der Angst

Ich stehe hier und wundere mich
Ich wundere mich wieder und wieder
Wenn wir gemeinsam am Stacheldraht rütteln
Reißt er vielleicht?

~alles was uns hindert sind wir selbst~

10.8.08 18:11


Da bin ich wieder ...

hmm... hab gerade keine Ahnung was ich hier schreiben soll, deshalb lass ich es besser....



Ich könnt jetzt…

Ich könnte jetzt schweigen
Ich könnte jetzt fluchen
Ich könnte lauthals leiden
Ich könnte stumm das Weite suchen

In endlosen Tiraden
Meine wirren Zweifel beklagen
All mein Leid abladen
Stellen viele dumme Fragen

Die mich jetzt und dauernd plagen
Die mich beinahe irre machen
So dumme Fragen
Du könntest lachen

Ich könnt selbst fast lachen
könnt ausgiebig weinen
Mich mit mir selbst verkrachen
Jemand andern anschreien

Gehetzt umherlaufen
Reglos in der Ecke sitzen
Mich ausgiebig besaufen
Nüchtern alles ausschwitzen Schränke treten

Spiegel zerschlagen
Kissen zerreißen
Einen Wutanfall haben

Mein Urteil fällen
Mich selbst weiter hassen
Jemand anderem die Wellen
Zum Glätten überlassen

Einen Sturm entfesseln
Die Ruhe selbst sein
Mich setzen in die dichten Nesseln
In mir drin, ganz allein

Nach Antworten suchen
Weiter schweigen
Um Hilfe rufen
Ratlos bleiben




~ohne Titel~

Wie um mich rum die Zeit vergeht
Merk ich erst jetzt, wo ich weiß, dass ich leb
Dass es sinnvoll ist, zu geben
Nicht aufzugeben, nach Erfüllung zu streben
Doch ich hab mich einst hier festgebunden
Gekettet an viele alte Wunden
Die schon vernarbt waren und jetzt wieder bluten
Ich weiß ich bin spät dran, muss mich sputen
Muss mich selber hetzen
Um die einzige Person nicht zu verletzen
Die mir mehr bedeutet als mein gebundenes Ich
Werde ich die Ketten brechen, vergesse mich
Stelle die Person vor meine eigenen Begehren
Kann das Gefühl von Mut nicht länger verwehren
Meine blutenden Wunden kann ich später lecken
Werde mich nicht mehr vor mir verstecken
Lasse nicht noch mehr Zeit vergehen
Werde meinen Fehler ausbessern, den Weg zurück rennen
Die Distanz überwinden, die ich aus Angst selber schu
Und hoffe im Rennen du erhörst meinen Ruf.



Der Sturm

Schallwellen gleich macht sie sich breit,
zieht mich in ihren Sog,
spült mich fort,
auf harten Grund,
und ich baue am Strand
ein paar Sandburgen aus dem,
was sie mir vorwarf.
Auf der letzten Schaumkrone vorm Ölteppich
begegnete sie mir, die Verzweiflung.

Unter dem Fallbeil des Konjunktivs
betrauerte ich den schlimmsten Abschied
schied aus meinem alten Leben
beschloss mir selbst die Schuld zu geben.

Schmerz - welch idealer Nährboden
für selbst auferlegte Gefangenschaft
im eigenen Körper
im eigenen Kopf
im Labyrinth der Lügen
und Fehler
du fehlst mir.

Diese Einsamkeit ist unerträglich;
unter dem marternden Daumen der Sehnsucht
winde ich mich kläglich.
Wie im Delirium renne ich zu Molltönen
durch verbrannte Felder
aus Wenns und Abers.

Ich zittere vor Verlorenheit,
kann nicht mehr geradeaus blicken,
verlor mich selbst im übermäßigen Konsum
des bittersüßen Korns
der Hoffnungslosigkeit.

Wie ein Heuschreckenschwarm,
der unangekündigt
den Himmel verdunkelt,
so kommt die Verzweiflung,
nimmt was sie kriegen kann.

Zurück bleibt nichts
als ein Häufchen Elend,
ein Schlachtfeld,
ein stummes Meer
aus Tränen und Staub,
bis erneut die Wellen ausschlagen
und der Sturm losbricht.

14.4.08 22:17


Wenig Schlaf, viel Cola, viel Zeit zum Nachdenken... et voilá..

Frohe Weihnachten ^^
Diesmal sagt der Titel eigentlich schon alles, den Rest erledigt das, was gleich kommt. Fast alle Gedichte (bis auf zwei Stück) sind in den letzten 18 Stunden entstanden....es sind fast so viele, wie ich im letzten halben Jahr geschrieben habe.....
Have fun reading :D

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Ziemlich humorlos

Die Jäger schießen
Zum Spaß
Mit Schrot
Auf Hasen

Die Hasen
sterben
Im Ernst

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Einsamkeit

Rings um mich Stille
So laut
Dass es in mir hallt

Diese Kälte die ich fühle
So brennend
Dass es wehtut

Diese Leere in mir
So erdrückend
Dass es mir den Atem raubt

Doch etwas in mir
Tief in mir drin
Zieht mich 

Immer weiter vorwärts
Solange
Bis ich bei dir bin.

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Am Bahnsteig

Wenn neben uns die Züge rollen
Ein- und ausfahren mit Donnergrollen

Steht die Zeit für mich still
Weil ich nur noch zu dir will

Von ferne hab ich dich schon gesehen
Und es fällt mir schwer, das Gehen

Und auch dein Schritt wird schneller
Wir kommen uns näher und näher

Können kaum bremsen
Die Tränen, das Rennen

Und fallen uns endlich in die Arme
Ich hab sie so vermisst, deine Wärme <3

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Nordwind

Ich hätte nie gedacht
Dass es noch mal so weit kommen würde
Ich habe gedacht
Es würde nicht mehr funktionieren
Auf ewig kaputt
Zerstört
Zerschlagen
Durchbohrt
In kleine Teile zertrümmert
Und in den eisigen Nordwind gestreut
Die traurigen Überreste in alle Himmelsrichtungen verteilt

Doch ich merke langsam
Dass es doch noch da ist
Bei mir
Es hat wieder zu mir gefunden
Voller Narben
Aber es funktioniert noch

Und ich habe eine Vermutung
Nur ein vage
Aber sie könnte sich bestätigen
Wer weiß?

Ich glaube, es gibt einen Grund
weshalb es zurückgekehrt ist
Aus dem eisigen Nordwind
Der von dort kommt, wo nie die Sonne scheint

Nur einen einzigen Grund
Und zwar eine Person
Es mag lächerlich klingen
Doch diese Person bist du
Ich weiß, du kannst es heilen.

Es wird lange dauern, vielleicht wird es wehtun
Und es werden sicher auch Narben bleiben
Aber ich weiß es, du kannst es heilen!

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Mein Spiegel

Mein Spiegel
Spiegelt mich
In jeder Lebenslage
Bei jedem Wetter
An jedem Tag im Jahr
Immer gleichgültig

Zeigt meine Augen
Meine Haare
Mein Nase
Meinen Mund
Meinen Körper
Alles und doch nichts
Alles so wie die anderen es sehen

Doch das Wesentliche
Bleibt für den Spiegel unsichtbar
Meine Wünsche
Ängste
Erinnerungen
Träume
Meine Seele
Meine Liebe für dich

Mein Spiegel ist nur blindes Glas
Die anderen sind nur blindes Glas
Für mich zählt nur eins
Dass du mehr gesehen hast als der Spiegel.
Dass du hinter den Spiegel geblickt hast.

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Ruhe / Alles egal

Ich habe immer geglaubt
Was Ruhe bringt
Ist das Glück

Aber das Unglück
Bringt
Viel tiefere Ruhe

Ich wache
Als ob ich schliefe
Ohne Traum

Ich lache
Bitterlich, obwohl ich weinen müsste
Ohne Freude

Ich atme
Als ob nicht wirklich
atmen müsste

Ich esse
Obwohl es sinnlos ist
Ohne Appetit, ohne Hunger

Ich bin müde
Als ob ich nur müde wäre
Vom Schlafen

Ich lebe
Obwohl mein Grund zum Leben gegangen ist
Mit dir.

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Warum heißt es
Die Zeit heile alle Wunden?

Wo es doch so offensichtlich ist
Dass die Zeit auch oft diejenige ist
Die die Wunden erst verursacht?

Wie kann man nur sagen
Die Zeit heile alle Wunden?
Warum haben dann so viele Menschen
Wunden
Narben, die unter die Haut gehen
Tief ins Herz hinein
Auch wenn schon so viel Zeit vergangen ist
Seit sie verletzt wurden?
Wie kann die Zeit so etwas heilen können?

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Gegen Das Alles

Gegen meine Schmerzen
Gegen meine Sorgen
Gegen meine traurigen Erinnerungen
Und meine Ängste

Gegen das alles
Du
Als Gegengewicht?

Vielleicht
Wenn du wirklich
Bei mir wärst
Um mich zu halten

Um neben mir zu liegen
In der Nacht
Damit dieser Sog
Mich nicht fortreißt

Und weil auch du
Immer wieder ankämpfst
Gegen das alles

Gegen das alles
Für dich
Ich
Als dein Gegengewicht

Eines Tages
bin ich wirklich
bei dir
Um dich zu halten.

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Sein oder nicht Sein

Bin ich?
Bist du?
Sind wir?
Was sind wir?
Was sind wir füreinander?
Viel?
Wenig?
Mittel?
Alles?
Seelenverwandte?
Geliebte?
Bekannte?

Sein oder nicht sein?
Ist das hier die Frage?
Und was sein?
Mein oder dein sein?
Alles oder nichts sein?

Und wer fragt das eigentlich?
Du oder ich? Doch oder nicht?
Gemeinsam sein oder allein sein?
In meinen Gedanken gefangen sein?
Ganz dein sein?
Kannst du auch bei mir sein?
Siehst du es nicht ein?
Ich bin dein!
Denn dein sein
Ist keine Frage von Sein oder nicht Sein.

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Überlegungen

In den schwachen Momenten
Wenn ich wieder zweifle
Ob ich es sagen soll
Oder ob es besser ist
Es noch weiter für mich zu behalten
Denke ich oft in viele Richtungen.

Eines Tages habe ich mich gefragt
Was wäre
Wenn ich morgen einen Autounfall hätte
Und ich vorher nicht hätte sagen können
Was ich empfinde

Oder wenn du einen Autounfall hättest
Und unwissend sterben würdest
Und ich letztendlich auch
Denn ich habe ja nie gefragt
Was du mir gegenüber fühlst

Ich bin zu dem Schluss gekommen
Dass ich es, egal wo ich zurückbleibe
Ob Himmel oder Erde
Ewig bereuen würde
Es nicht gesagt zu haben

Also was hält mich davon ab
Es endlich zu sagen
Bevor es zu spät ist?

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Time goes by

Die Zeit vergeht
Langsam aber stetig
So sagt man
Doch seit ich dich kenne
Fliegen die Sekunden nur so dahin

Die Zeiten ändern sich
So sagt man
Doch ich merke
Die Zeit hat mich geändert

Ich hätte nie gedacht
Dass ich es noch einmal schaffen könnte
Doch ich habe Mut gefasst
Denn ich muss es wissen

Bist du der Regen, der meine Tränen fortspülen wird?

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Dich verlieren?

Dich verlieren
An dein Glück
Oder an dein Unglück
Und nicht wissen können
Welches es ist

Dich verlieren
Dich nicht verlieren wollen
Auch wenn ich dich nie besessen habe
Dich verlieren
An dich

Dich verlieren
An dich
Oder an das, was nicht du ist
Ohne zu wissen ob du dich verlieren willst
Oder ob ich dich retten soll

Dich verlieren
Oder bist du schon verloren
Ich habe dich nie besessen
Und doch tut es weh

Dich nicht verlieren wollen
Dir oder uns zuliebe
Oder nur mir zuliebe
Und die Antwort weniger wissen
Je öfter ich mich frage

Dich verlieren
Und nur eins wissen:
Ich will dich nicht verlieren!

25.12.07 18:48


Extrem langer Vorweihnachtspost

Hab  schon lange nix mehr gepostet, aber da wir so kurz vor Weihnachten kaum noch Schule haben, bleibt mir viel Zeit zum schreiben =) Außerdem bin ich momentan wieder "kind of inspired" ...

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Fangen wir ganz kurz an:

Butterfly

Butterfly, flutter by
I love to watch you
Dancing on the wind
Like sunlight
On a lake's rippling surface

~bisschen impressionistisch :D  ~

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Sie

Sie lässt den Mut Gestalt annehmen
Der Gedanke an sie trocknet Tränen

In ihr leben viele
Von ihr wissen viele
Nach ihr Streben viele

Man versprach sie vielen
Man raubte sie vielen
Man wünscht sie vielen

Für sie starben viele
Für sie gaben sich viele auf
Für sie verrieten einige ihre Freunde
Für sie wurden aus Liebenden Feinde

Dank ihr wurden Fremde Freunde
Dank ihr strebt der Mensch vorwärts
Dank ihr hat der Mensch Ziele
Dank ihr erreicht er täglich welche

Sie ist ein Sinn des Lebens
Sie ist ein Grund des Strebens
Das den Menschen Kämpfen
Und hoffen lässt.

~who is it?~

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Ich fühle mich wie ein Wolf....
Wie viele Nächte stand ich schon am Rand der Klippe und habe den Mond angeheult? Immer gewartet, dass der Mond zu mir kommt…Eines Tages werde ich all meinen Mut zusammennehmen, von der Klippe springen und mir den Mond holen…

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Gedankenexperiment

Stell dir einen Menschen vor, einen Mensch wie einen Baum im Winter. Keine Blätter. Harte Schale, weicher Kern. Unter der schützenden Rinde pulsiert das Leben, wohlbehütet vor der Kälte draussen. Langsam wird es Frühling, sanfter warmer Wind kommt auf.
Stell dir einen Menschen vor, einen Mensch wie die Sonne im Frühling. Kräftig und strahlend, Hoffnung bringend. Auch wenn sie weit von dem Baum entfernt sein mag, mit ihrer Wärme weckt sie den Baum aus dem Winterschlaf. Mit jedem neuen Tag voller Wärme und Licht kann der Baum weiter wachsen, sich entfalten, er strebt der Sonne entgegen, wird neue Triebe und Blüten entwickeln und schliesslich Früchte tragen.

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Was soll ich fühlen?

Was soll ich fühlen
Wenn ich nicht weiß
Was ich fühlen soll?

Was soll ich fühlen
Wenn ich nicht weiß
Was ich fühlen will?

Was soll ich nur tun?

Was soll ich denken
Wenn ich nicht weiß
Was ich denken soll?

Warum soll ich denken
Wenn ich nicht weiß
Was ich fühlen will?

Was soll ich davon halten
Wenn in manchen Stunden
Die Gefühle wanken
Wie hilflose Flammen im Wind?

Wer sagt mir
Was ich denken darf?
Was ich fühlen sollte?
Was zu tun richtig wäre?
Wer hilft mir, jetzt und hier?

Was soll ich sagen
Wenn ich die Antwort nicht kenne?

Was soll ich mich fragen
Wenn ich die Frage verdränge?

Das Ziel ist mir noch unbekannt
Wie Wasser rinnt die Zeit durch meine Hand

Es schreit schon alles in mir drin
Was bringt das Warten, wo führt es mich hin?
Zu Antworten kann ich nicht ewig vermeiden
Schlussendlich heißt es: „Wag ich es, oder lass ich es bleiben?“
Ist mein höchstes Ziel wirklich, den Schmerz zu vermeiden?
Und füg ich mir nicht selber nur noch mehr zu
Wenn ich sage: “ Okay, ich lass dich in Ruh“?

Ich könnte dich aus meinen Gedanken streichen
Mich einfach aus deinem Leben schleichen
Und dein Licht würde wieder der Dunkelheit weichen

Doch wo bringt mich das hin?
Hätte das einen Sinn?

Ich weiß ja nicht einmal
Was Du gerade fühlst
Wie es Dir dabei geht
Was Du gerne willst

An den langen Tagen
Wenn mich  Fragen plagen
Wenn wir uns nicht sehen können
Wenn ich deine Stimme nicht hören kann
Wenn mich die Einsamkeit quält
Wenn die Zeit kaum vergeht

Geh ich in mich
Und frage mich
Ob du auch mal an mich denkst
Was ich gerade tue
Ob ich wach bin oder ruhe
Und wie ich mich gerade fühle
An diesen langen Tagen

Dann scheint die Antwort klar
Doch anderseits
Ist da wieder diese Stimme
Die leise in mir spricht
„Ich trau’ mich nicht!“

Und was ist an den kurzen Tagen?
Wenn ich dein Lachen neben mir höre?
Dich nah bei mir spüre?
Die Sonne scheint
Und die Hoffnung keimt?

Und dann eine weitere Stimme
Spricht in ganz anderen Sinne
Sie spricht ganz leise in mir drinnen
„Es wäre viel leichter
Es einfach zu wagen
Im Notfall kann ich mich später beklagen
Dann hab ich’s wenigstens versucht
Wahrscheinlich nimmt die Sache eh eine gute Wende
Und meine Zweifel hätten endlich ein Ende“

Doch was nun?
Was tun?
Wenn deine Worte in meinem Kopf sind
Meine Gedanken bei dir
Doch ich nicht weiß
Geht es dir umgekehrt
Ebenso bei mir?

Und will ich die Antwort wirklich wissen?
Was würde ich tun
Wenn du mich fragst?
Habe ich mich bis dahin entschieden?
Oder weiter das Denken daran vermieden?

Aus Angst vor mir selbst?
Aus Angst dich zu verletzen?
Mich zu verletzen?
Mehr zu verlieren als zu gewinnen?

Ich muss noch weiter darüber nachdenken
Und dann werde ich meine Schritte in eine Richtung lenken...

~ ... <3?... ~

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Ist es schlecht zu träumen?

Ist es schlecht zu träumen?

Wenn uns jemand sagt „sei realistisch!“
Heißt das, wir müssen unsere Träume zurücklassen?
Egal, wie wertvoll sie für uns sind?
Müssen wir in einer traumlosen Einöde namens „Realität“
Ein ruhloses Dasein fristen?
Nur noch funktionieren?
Heißt es das?

Nein!

Was ist die Realität denn anderes
Als das Streben nach Träumen?
Als das Leben mit erfüllten Träumen?
Als die Suche nach dem Glück
Wie auch immer es beschaffen sein mag…

Denn was wäre ein Mensch ohne Träume?
Ein Leben ohne Träume?
Was hätte das für einen Sinn?
Wohin würde unser Weg uns führen
Wenn wir keine Ziele mehr vor Augen hätten?

Guck dich nur um, die Menschen heute haben vergessen, wie man träumt….
~dream on!~

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Schneetreiben

Wir begegneten uns mehr oder weniger zufällig
(Wer kann das schon sagen)
Auf einer Straße im Sonnenschein.

Dein Lächeln nahm mich gleich gefangen,
Doch ich hatte nichts dagegen.

Je länger wir uns ansahen,
Uns tief in die Augen blickten,
Uns tief in die Seelen blickten,
Einfach nur dasaßen,
In der Sonne, im Park,
Desto sicherer konnte ich mir sein.
Es war mir schnell klar
(Du hast es sicher auch bemerkt)
Aber wir hatten mehr gemeinsam
Als man hätte vermuten können.

Wir verbrachten von da an viel Zeit zusammen
Und mit jeder Sekunde, jedem Atemzug in deiner Nähe
Sehnte ich mich noch mehr nach deiner Nähe.

Sehnte mich nach deinen Worten,
Deiner Stimme, deiner Hand in meiner.

Anfangs fiel es mir nicht auf,
Denn es begann ganz langsam,
Wie einzelne Schneeflocken die vom Himmel fielen.
Gottgegeben, jede einzigartig und rein.

Mit jedem Tag in deiner Nähe wird das Schneetreiben dichter,
Die Flocken türmen sich höher und höher.
Es ist ein wunderbares Gefühl,
Denn der Schnee ist warm,
Wunderbar warm und weich,
Er erwärmt mein Herz
Und er schützt mich vor allem Bösen.

Wenn ich dir in die Augen blicke,
Dann bin ich frei von jedem Zweifel,
Ich weiss, er wird niemals schmelzen,
Dieser Schnee, der so weiß und rein ist,
Wie deine Stimme, wie deine Seele.

Halt mich, ganz fest und ich verspreche dir,
Ich werde dich nie wieder loslassen.

Deine Hand in meiner Hand
Zusammen im Schnee
Für immer <3

11.12.07 19:22


Titel entlaufen. Bitte um Ihre Hilfe!

Stress lass nach -.-" Ich schmeiß eine Party, wenn endlich Donnerstagmittag ist und ich wieder ungehemmt leben und schreiben kann.

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Seelen

Zerbrechlich wie Glas
Empfindsam wie Gänseblümchen
Einzigartig wie Schneeflocken
Tief wie das Meer
Unerklärlich wie das Leben
Unfassbar wie ein Gas.

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Momentan

Um das eigne Leben scheren
Sich die allerwenigsten heut,
Doch das Leben anderer Leute,
Das scheint stets erwähnenswert. 

Die Zeit zieht dahin, die Jahre ins Land
Und der Sinn des Lebens bleibt unbekannt.
Und beim Blick in den Spiegel fragen sie sich
"Du, mir gegenüber, kenne ich dich?"

Leute, lernt das Leben schätzen,
denn ihr habt nur eins davon.
Lernt es sinnvoll einzusetzen
Und ihr werdet's nicht bereu'n.

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Mein Leben ist eine Straße nach dem Regen,
Noch ist sie nass,
Aber auf ihr spiegelt sich schon der blaue Himmel.



20.11.07 20:57


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